Funktionsstörungen

Wenn es einem Mann über einen gewissen Zeitraum hinweg in der Mehrzahl der Versuche nicht gelingt, eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten spricht man von einer sogenannten Erektilen Dysfunktion (Abkürzung ED, auch Erektionsstörung, Potenzstörung, Impotenz). Kurzfristige Erektionsstörungen gelten hingegen nicht als ED. Die Häufigkeit der Erektilen Dysfunktion nimmt mit steigendem Alter zu. Generell wird zwischen organischen und psychogenen Ursachen der Funktionsstörung unterschieden, wobei eine genaue Unterscheidung nicht immer möglich ist. Urologen sind für die körperlichen Ursachen der ED zuständig.

Die Hauptursachen sind z.B. Gefäßleiden, ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Zustand nach Operationen im Beckenbereich, Verletzungen und neurologische Ursachen, sowie auch hormonelle Störungen. Eine erektile Dysfunktion ist heute glücklicherweise kein Tabuthema mehr und oft behandelbar. Da eine ED unter Umständen ein Vorwarnsignal für ernstere Krankheiten wie Erkrankung der Herzkranzgefäße, Herzinfarkt und Schlaganfall sein kann, sollte eine frühzeitige urologische Untersuchung erfolgen.

Die Kosten für Diagnostik und Therapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen generell nicht übernommen. Wenn Sie diese Leistungen in Anspruch nehmen möchten, so sprechen Sie uns bitte darauf an. Es entsteht dann für diesen Bereich ein privates Behandlungsverhältnis. Die Berechnung erfolgt wie bei allen Privat-Patienten nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).